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    Alfa Spider Hardtop

    Dank meines Alfisti-Freundes Jonathan kam ich im Spätjahr 200 endlich zum lange ersehnten Alfa Spider Hardtop. Er hatte es beim Kauf seines Alfa Romeo Spider mit erworben, jedoch kein Interesse daran. So machte er Fotos davon und bot es im Internet bei eBay an. Dort schaue ich regelmäßig nach Zubehör, Komponenten und Ersatzteilen, und manchmal lassen sich noch gute Schnäppchen machen. Mit fiel der Name des Verkäufers auf und so rief ich ihn direkt an. Wir einigten uns über den Preis und die Abholung in der Nähe von Berlin.

    Am Wochenende darauf leihte ich mir von einem Kumpel seinen Transporter und machte mich gemeinsam mit meiner Freundin auf den Weg in Richtung Hauptstadt. Nach einigen Stunden Fahrt erreichten wir das Ziel. Natürlich konnte ich es kaum erwarten, das Teil zu sehen. Endlich lag es vor mir – das ersehnte Alfa Spider Hardtop: schwarz, mit ein paar Kratzern und eingerissenen und spröden Dichtungen. Insgesamt war der Eindruck gut, keine Dellen oder Beulen und vor allem kein Rost oder Riss in der Scheibe. Nach einer kurzen Begutachtung und einem guten Kaffee haben wir das Alfa Spider Hardtop in den Transporter gehievt und machten uns auf den Weg zurück nach Hause. Es war viel Verkehr und so kamen wir erst spät abends bei Dunkelheit zurück. Ich wollte kein Risiko mit dem Hardtop eingehen und so verbrachte es eine Nacht im Transporter.

    Alfa Spider Hardtop Anprobe

    Nach einem doppelten Espresso am frühen Morgen kam es zur Anprobe auf meinem Alfa Romeo Spider. Das Aufsetzen auf die Karosserie war nicht besonders schwierig und anstrengend. Lediglich die Seitenscheiben an meinem Spider waren ein bisschen zu niedrig eingestellt. So baute ich schnell die Türverkleidungen ab und justierte die Scheiben auf die richtige Höhe. Später bemerkte ich, dass sie diese Arbeit doppelt gelohnt hat, denn auf beim Stoffverdeck lagen die Seitenfenster nun besser an die Dichtung an.

    Hardtop Aufbereitung

    Ich hatte keine Eile für die Aufbereitung und so nahm ich mir entsprechend viel Zeit für die Demontage. Zuerst entfernte ich sämtliche Leisten, Dichtungen, Seitenteile sowie den Dachhimmel. Bis auf eine Dichtung war alles in Ordnung. Über einen weiteren Alfa-Freund kam ich günstig an neue Dichtungen.

    Alfa Spider Hardtop von schräg hinten
    Alfa Spider Hardtop von schräg hinten

    Wer ein altes Auto fährt, spart mit den richtigen Freunden viel Geld. So brachte ich das Hardtop mit einem Freund in dessen Firmenwagen zu einem Kumpel, der von Beruf Karosseriebauer ist. Er schnitt die Scheiben heraus und bereitete die Lackierung vor. Anschließend brachten wir das Teil zum Lackierer, wo es passend zur Farbe meines Aerodinamica lackiert wurde. Danach klebte mein Kumpel wieder die Scheiben und Dichtungen ein und ich konnte das frisch lackierte Verdeck gemeinsam mit meinem Freund abholen.

    frisch lackiertes Hardtop für den Alfa Spider Aerodinamica
    frisch lackiertes Hardtop für den Alfa Spider Aerodinamica

    Während das Hardtop beim Lackierer war, nutzte ich die Zeit, um einige weitere Ersatzteile zu besorgen. Glücklicherweise musste ich nichts bestellen, sondern konnte direkt alle Teile mitnehmen. Das war beim Ersatzteilhändler zwar teurer, als im Internet, aber ich wollte den freien Tag nutzen. Ich kaufte einen neuen Schalter für die Heckscheibenheizung sowie neue Befestigungen für die B-Säule. Am Nachmittag wurden die Kabel für die Innenbeleuchtung und Heckscheibenheizung verlegt und Relais und Schalter für die Heckscheibenheizung eingebaut.

    Der Dachhimmel war hellgrau, aber das gefiel mir nicht so recht. So habe ich diesen vor dem Zusammenbau mit Kunststofffarbe in schwarz lackiert. Insgesamt brauchte ich für das Zusammenbauen drei Tage, wobei ich keine Eile hatte. Die Arbeit war nicht besonders schwer und ich hatte stets helfende Hände bei mir.

    Seitenansicht Hardtop Alfa Spider

    Bei der Montage auf dem Spider passte das Hardtop nicht perfekt. Die vorderen Verschlüsse wollten nicht so, wie ich es wollte. So habe ich diese ein wenig angepasst und dann war auch das letzte Problem behoben. Jetzt kam der schönste Teil: eine Probefahrt mit dem neuen Dach, dann alles saubermachen und Fotos schießen.

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